9/13/2010

Riots in Mitrovica after EuroBasket semi-final

Foto: APA
Auseinandersetzungen zwischen Albanern und Serben in Mitrovica am 12. September 2010
EU-Polizisten setzten auf einer Brücke über den Ibar Tränengas ein, um die Demonstranten zu verstreuen.
Volksgruppen bewarfen sich nach Sieg der Türkei über Serbien im Halbfinale der Basketball-WM mit Steinen
Pristina - In der zwischen Serben und Kosovo-Albanern geteilten kosovarischen Stadt Mitrovica ist es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Bevölkerungsgruppen gekommen. Serben und Albaner bewarfen sich mit Steinen, nachdem Serbien im Halbfinale der Basketball-Weltmeisterschaft gegen den Gastgeber Türkei verloren hatte, wie ein Sprecher der kosovarischen Polizei in der Nacht auf Sonntag sagte.

Junge Albaner zogen demnach im albanischen Teil der Stadt durch die Straßen, um den Sieg der Türkei zu feiern. Einige sollen versucht haben, über eine Brücke über den Fluss Ibar in den serbischen Teil der Stadt zu gelangen. Als Serben das verhinderten, flogen die ersten Steine. Hunderte Menschen hätten sich daraufhin an beiden Uferseiten des Flusses versammelt.

Dem Polizeisprecher zufolge konnten kosovarische und EU-Polizisten die Situation schnell unter Kontrolle bringen. Verletzte habe es nicht

7/26/2010

Kosovo Independence


After the decision of the Un court in Den Haag last weeks, things in Cesmin Lug and Osterode, the two contaminated camps in Mitrovica won´t change... As a reminder an extract of the 2010 report elaborated by Human Rights Watch: "The lack of international agreement on Kosovo's status continues to impede efforts to protect the human rights of its inhabitants. Caught between disagreements among its member states, and between Belgrade and Pristina, EULEX struggled in 2009 to fully deploy throughout Kosovo and execute its task of building a functioning justice system. The Kosovo authorities again failed to demonstrate unequivocal commitment to minority rights and the rule of law."

7/08/2010

Children of Sinti and Roma undesired in Germany - in spite of lack of prospects in Kosovo (Die Tageszeitung, online edition, 09.07.2010)

Photo: Reuters
Trotz Perspektivlosigkeit im Kosovo
Roma-Kinder sind unerwünscht
Deutschland will 5.000 Kinder aus Roma-Familien ins Kosovo rückführen. Dort haben sie kaum eine Perspektive auf Bildung und Integration, zeigt eine neue Studie.
VON SABINE AM ORDE

Das Kinderhilfswerk Unicef warnt vor der Abschiebung von insgesamt 5.000 Kindern und Jugendlichen aus Roma-Familien ins Kosovo, wie sie Bund und Länder in den kommenden Jahren planen. Die Kinder hätten im Kosovo kaum eine Perspektive auf Schulbildung, medizinische Versorgung und gesellschaftliche Integration, heißt es in einer neuen Unicef-Studie zur Lage von Roma-Kindern in Deutschland und im Kosovo, die am Donnerstag vorgestellt wurde.

Demnach gehen drei von vier Kindern, die in den Kosovo abgeschoben wurden, dort nicht mehr zur Schule. Zwei Drittel der Roma-Kinder leben in Armut, jedes dritte Kind hat nicht genug zu essen. "Das Wohl der Kinder steht infrage", sagte Unicef-Vorstandsmitglied Tom Koenigs, der auch Abgeordneter der Grünen im Bundestag ist. Nach der UN-Kinderrechtskonvention aber hätten alle Kinder das Recht auf Schutz. "Deshalb müssen die Abschiebungen gestoppt werden."

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Der Hintergrund: Die Bundesregierung hat im April ein Rückübernahmeabkommen mit der kosovarischen Regierung unterzeichnet. Seitdem droht etwa 12.000 Roma, die in den 90er Jahren aus dem Kosovo nach Deutschland geflohen sind, die Abschiebung. Darunter sind über 5.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Fast zwei Drittel von ihnen sind laut Unicef in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die meisten der ausreisepflichtigen Roma leben in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Über 100 Roma wurden bereits abgeschoben.

Ein internationales Forscherteam hat in den ersten Monaten dieses Jahres im Auftrag von Unicef 173 Roma, die aus Deutschland ins Kosovo zurückgekehrt sind, interviewt und Gespräche mit Gemeindevertretern, Ministern, Beamten und Entscheidern auf internationalen Ebene geführt. Durchschnittlich lebten die befragten Familien 14 Jahre lang in Deutschland, sagte Verena Knaus, die die Studie im Kosovo durchgeführt hat. "Zwei von drei Kindern, die wir angetroffen haben, sind in Deutschland geboren und fühlen sich ganz klar als Deutsche", sagte Knaus. Auch mit der deutschen Sprache fühlten sie sich wohler. Die Experten gehen davon aus, dass viele der Abgeschobenen versuchen werden, nach Deutschland zurückzukehren.

Ein großes Problem sei es, dass fast die Hälfte der Kinder keine Geburtsurkunden haben, so Knaus. Manchen fehlten sie, weil die Identität der Eltern in Deutschland nicht vollständig geklärt werden konnte, andere hätten die Papiere aufgrund überstürzter Abschiebungen in Deutschland zurückgelassen. "Für die Behörden im Kosovo existieren diese Kinder nicht", sagte die Wissenschaftlerin. Das hat weitreichende Konsequenzen: Die Kinder haben keinen Zugang zu Schulen sowie zur Gesundheitsversorgung, und sie bekommen auch die ohnehin sehr niedrige Sozialhilfe nicht.

Die Unicef-Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Wolfgang Benz, der Direktor des Zentrums, kritisierte mit Blick auf die hiesige Situation, bei der Abschiebung spielten die Integrationsperspektive und die Verwurzelung der Kinder in Deutschland kaum eine Rolle. Häufig könnten Eltern auf dem Arbeitsmarkt zwar nicht Fuß fassen, gleichzeitig seien die Kinder aber gut integriert. Diese bräuchten ein dauerhaftes Bleiberecht.

6/19/2010

Tag des Flüchtlings 2010 - Pro Asyl e.V. Deutschland


Pictures of "A forgotten promise" by Florian Bachmeier for Pro Asyl e.V.: Magazine "Mit Diskriminierung macht man keinen Staat", 2.50 Euro (online-order: www.proasyl.de/de/shop/tag-des-fluechtlings), may 2010, Din A4.

6/13/2010

6/10/2010

ProAsyl Campaign 2010


ProAsyl Campaign 2010 against deportation of Roma and Ashkali from Germany to Kosovo where they only have to expect a life in poorest conditions and probably will relocate in one of the contaminated camps of Osterode or Cesmin Lug in Mitrovica.

5/12/2010

Aufschrei durch Bilder

Article by Alois Pribil in Kulturvision 13/2010 (p. 8, www.kulturvision.de)on my project about borders in Eastern Europe. In our interview we talked a lot about the situation of the Roma in the camps of Osterode and Cesmin Lug in Mitrovica, Kosovo...